Test auf Nahrungsmittelunverträglichkeiten

Test auf Nahrungsmittelunverträglichkeiten

Tests auf Nahrungsmittelunverträglichkeiten: Eine Übersicht

Viele Menschen leiden unter Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Um herauszufinden, welche Lebensmittel Beschwerden verursachen, gibt es eine Vielzahl von Tests, die teilweise auch recht umstritten sind. Diese Übersicht bietet einen Einblick in die verschiedenen Methoden zur Diagnose von Nahrungsmittelunverträglichkeiten und hilft Ihnen, die richtige Wahl für Ihre Bedürfnisse zu treffen.

Atemtests

Atemtests sind eine gängige Methode zur Diagnose von Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Sie sind nicht-invasiv und werden häufig verwendet, um Intoleranzen gegenüber verschiedenen Zuckerarten wie Laktose, Fruktose und Sorbitol zu identifizieren.

Laktoseintoleranz: Der Wasserstoff-Atemtest misst den Wasserstoffgehalt in der Ausatemluft nach dem Konsum von Laktose. Ein erhöhter Wert deutet auf eine Laktoseintoleranz hin.

Fruktosemalabsorption: Auch hier wird der H2-Atemtest verwendet, um die Menge an Wasserstoff nach dem Verzehr von Fruktose zu messen und eine Fruktoseintoleranz nachzuweisen.

Bluttests

Bluttests sind eine weitere Methode zur Diagnose von Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Sie messen spezifische Antikörper im Blut, die auf eine Reaktion des Immunsystems auf bestimmte Lebensmittel hinweisen sollen.

Glutenunverträglichkeit (Zöliakie): Ein Bluttest kann Antikörper wie Anti-Transglutaminase-IgA nachweisen, die auf eine Zöliakie hinweisen. Diese Antikörper sind spezifisch für Zöliakie und können helfen, die Diagnose zu bestätigen.

IgG-Tests: Diese Tests messen IgG (Immunglobulin G)-Antikörper gegen verschiedene Lebensmittel (dazu im Verlauf des Artikels mehr).

Hauttests

Hauttests sind eine bewährte Methode zur Diagnose von Nahrungsmittelunverträglichkeiten und -allergien.

Prick-Test: Hierbei werden kleine Mengen von Allergenextrakten auf die Haut aufgetragen und die Haut leicht angeritzt. Eine Reaktion wie Rötung oder Schwellung kann auf eine Allergie hinweisen.

Eliminationsdiät

Eliminationsdiäten sind eine effektive Methode zur Identifizierung von Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Dabei werden potenziell problematische Lebensmittel für eine bestimmte Zeit aus der Ernährung gestrichen und anschließend schrittweise wieder eingeführt.

Der Prozess beginnt mit einer Karenzphase, in der alle verdächtigen Lebensmittel weggelassen werden. Diese Phase dauert in der Regel 1 bis 4 Wochen. Wenn die Symptome sich bessern, folgt die Testphase, in der die Lebensmittel einzeln wieder eingeführt werden, um Reaktionen zu beobachten.

Durch das Führen eines Ernährungstagebuchs können Betroffene und Ärzte die Auslöser besser identifizieren und langfristig eine angepasste Ernährung entwickeln.

Eliminationsdiäten sind risikoarm und können helfen, die Lebensqualität von Menschen mit Nahrungsmittelunverträglichkeiten erheblich zu verbessern.

Genetische Tests

Genetische Tests können wertvolle Einblicke in Nahrungsmittelunverträglichkeiten bieten, indem sie spezifische genetische Varianten analysieren, die mit der Verdauung und dem Stoffwechsel bestimmter Nahrungsmittel in Verbindung stehen. Diese Tests können helfen, Unverträglichkeiten wie Laktoseintoleranz oder Zöliakie zu identifizieren.

Ein typischer genetischer Test für Nahrungsmittelunverträglichkeiten umfasst die Analyse einer Blut- oder Speichelprobe, um DNA zu extrahieren und auf relevante genetische Marker zu untersuchen. Die Ergebnisse können dann genutzt werden, um eine personalisierte Ernährung zu entwickeln, die auf die individuellen genetischen Bedürfnisse abgestimmt ist.

Genetische Tests sind besonders nützlich, da sie eine langfristige Lösung bieten und helfen können, die Lebensqualität von Menschen mit Nahrungsmittelunverträglichkeiten zu verbessern.

Provokationstests

Provokationstests sind eine präzise Methode zur Diagnose von Nahrungsmittelunverträglichkeiten und -allergien. Dabei wird das verdächtige Nahrungsmittel unter kontrollierten Bedingungen verabreicht, um eine Reaktion zu provozieren und zu beobachten.

Es gibt verschiedene Arten von Provokationstests, darunter offene Tests und doppelblinde, placebokontrollierte Tests (DBPCFC). Bei offenen Tests weiß der Patient, welches Nahrungsmittel getestet wird, während bei DBPCFC weder der Patient noch der Arzt wissen, welches Nahrungsmittel verabreicht wird, um eine objektive Bewertung der Reaktion zu gewährleisten.

Diese Tests sind besonders nützlich, wenn andere Diagnosemethoden keine eindeutigen Ergebnisse liefern. Sie sollten jedoch nur unter ärztlicher Aufsicht durchgeführt werden, da sie potenziell schwere allergische Reaktionen auslösen können.

Symptome bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten

Symptome bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten

Nahrungsmittelunverträglichkeiten können eine Vielzahl von Symptomen verursachen, die je nach Art der Unverträglichkeit und der betroffenen Person variieren. Hier sind einige der häufigsten Symptome:

Magen-Darm-Trakt

  • Bauchschmerzen und Krämpfe: Häufig bei Laktose- und Fruktoseintoleranz.
  • Blähungen: Ein häufiges Symptom bei vielen Unverträglichkeiten.
  • Durchfall: Tritt oft bei Laktoseintoleranz und Fruktosemalabsorption auf.
  • Übelkeit und Erbrechen: Kann bei verschiedenen Unverträglichkeiten vorkommen.
  • Verstopfung: Manchmal bei Fruktoseintoleranz.

Haut

  • Hautausschlag: Kann bei allergischen Reaktionen auftreten.
  • Juckreiz: Ein weiteres häufiges Symptom bei allergischen Reaktionen.

Allgemeine Symptome

  • Kopfschmerzen und Migräne: Können bei Histaminintoleranz auftreten.
  • Müdigkeit und Erschöpfung: Häufig bei verschiedenen Unverträglichkeiten.
  • Gelenkschmerzen: Selten, aber möglich bei bestimmten Unverträglichkeiten.

Spezifische Symptome

  • Histaminintoleranz: Kann zu geschwollenen Augenlidern, Nesselsucht und Migräne führen.
  • Glutenunverträglichkeit (Zöliakie): Kann zu chronischen Verdauungsproblemen, Gewichtsverlust und Mangelerscheinungen führen.

Es ist wichtig zu beachten, dass die Symptome oft unspezifisch sind und auch bei anderen Erkrankungen auftreten können. Daher ist eine genaue Diagnose durch einen Arzt oder Ernährungsberater ratsam, um die Ursache der Beschwerden zu klären.

Cyto Labor Bluttest

IgG-Tests auf Nahrungsmittelunverträglichkeiten im Fokus: Was ist ein IgG Test?

IgG-Tests messen die Menge an IgG-Antikörpern im Blut, die gegen bestimmte Lebensmittel gerichtet sind. Diese Antikörper werden vom Körper als Reaktion auf den Verzehr von Lebensmitteln gebildet.

Wie funktionieren IgG-Tests?

Der Test wird in der Regel durch eine Blutprobe durchgeführt. Diese Probe wird dann im Labor analysiert, um die IgG-Antikörper gegen eine Vielzahl von Lebensmitteln zu identifizieren. Die Ergebnisse zeigen, welche Lebensmittel hohe IgG-Spiegel verursachen.

Kontroverse und Kritik

Die Aussagekraft von IgG-Tests wird teilweise kontrovers diskutiert. Einige medizinische Organisationen betonen, dass hohe IgG-Spiegel nicht unbedingt auf eine Nahrungsmittelunverträglichkeit hinweisen. Umfassende Informationen zur Funktionsweise, zur Immunreaktion auf Nahrungsmittel, zu IgG-Testverfahren und zum folgenden Cytolisa® Immuntest, finden Sie in der Therapeutenbroschüre des Cyto Labors.

Beratung Tests bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten

Nahrungsmittel Immundiagnostik: Tests auf Nahrungsmittelunverträglichkeiten

Fundierte Analyse von Immunreaktionen auf Nahrungsmittel

Mit dem Cytolisa® Immuntest erhalten Sie schnell ein sicheres Bild davon, wie Ihr Körper auf Nahrungsmittel reagiert. Das Testergebnis bereiten wir für Sie verständlich auf und Sie erhalten eine ausführliche Broschüre mit vielen detaillierten Rezepten. Mit den neu gewonnenen Erkenntnissen lassen wir Sie nicht allein, denn wir wissen, wie schwer es sein kann, die Ernährung umzustellen. Deshalb ist in unseren Leistungen auch immer Ernährungsberatung enthalten.

Das Cyto Labor ist unser kompetenter Partner für Nahrungsmittel-Immundiagnostik. Der Test nutzt das ELISA Verfahren zum Nachweis von (IgG) Antikörpern gegen Nahrungsmittel(-antigene). Ein erhöhter Wert deutet auf eine Durchlässigkeitsstörung im Darm hin, bekannt als „Leaky Gut Syndrom“. Immunogene Bestandteile passieren die Dünndarmschleimhaut und lösen eine spezifische Immunreaktion aus.

Das Cytolisa® Ernährungsprogramm ist als Reinigungs- und Darmsanierungskur konzipiert. Basierend auf dem Cytolisa® Test und den Anamnesedaten wird ein individueller schriftlicher Ernährungsvorschlag erstellt. Sie lernen Nahrungsmittel zu vermeiden, auf die ihr Immunsystem reagiert, und ihr Essverhalten zu modifizieren, um Wohlbefinden, Leistungsvermögen und Gesundheit zu fördern.

Mit dem Cytolisa® Test wird analysiert, welche Nahrungsmittel im metabolischen Prozess gut oder unzureichend aufgenommen werden. Immunreaktionen auf Nahrungsmittel können wichtige Faktoren bei der Entstehung von Unbefindlichkeiten (wie z.B. Verdauungsproblemen oder Energielosigkeit) sein. Der Test liefert eine zuverlässige Grundlage für unser Ernährungscoaching.

Wir bieten verschiedene Testformate an. Zum Beispiel:

  • Kompakt (94 Nahrungsmittel)
  • Standard (176 Nahrungsmittel)
  • Premium (264 Nahrungsmittel)

Vorgehen:

  • Wir liefern Ihnen das Abnahmeset mit allen relevanten Informationen für Sie und für die Blutabnahme beim Heilbehandler Ihres Vertrauens
  • Sie lassen sich die Blutprobe abnehmen (Mo-Do) uns versenden die Probe per Post in der dazu vorgefertigten Box
  • Wir und Sie erhalten das Ergebnis per Email / Post und wir starten das Ernährungscoaching

Beratung zur Nahrungsmittel-Immundiagnostik

Wir hoffen, wir konnten Ihnen einen guten Einblick in die Thematik liefern und bieten Ihnen gerne einen für Sie passenden Test auf Nahrungsmittelunverträglichkeiten an. Sie haben Fragen? Dann buchen Sie sich gerne einen unverbindlichen Beratungstermin oder rufen Sie uns an. Hier können Sie Kontakt zu uns aufnehmen.

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Für Fitness- und Faszienkurse:

Mir ist bekannt, dass sich dieser Kurs an Erwachsene, bei denen keine Einwände gegen eine körperliche Betätigung sprechen, richtet. Ich bestätige, dass bei mir keine behandlungsbedürftigen Erkrankungen vorliegen bzw. ich diesbezüglich Rücksprache mit meinem Arzt gehalten habe.

Für Autogenes Training:

Mir ist bekannt, dass sich dieser Kurs an Erwachsene, bei denen keine Einwände gegen Autogenes Training sprechen, richtet. Ich bestätige, dass bei mir keine behandlungsbedürftigen psychischen Erkrankungen vorliegen bzw. ich diesbezüglich Rücksprache mit meinem Arzt gehalten habe. Mir ist bewusst, dass die Teilnahme am Kurs auf eigene Gefahr erfolgt.